Spamfilter konfigurieren/trainieren

Was sind Spam-Filter?

Grundsätzlich sind Spam-Filter eine Art Sortierungsstelle. Sie „durchsuchen“ die Post nach bestimmten Kriterien und prüfen mittels elektronischer Verfahren, ob es sich hierbei um unverlangt gesendete Massenmails handelt oder um einen seriösen Brief.

Spam-Filter wirken an verschiedenen Stellen. Zum Beispiel haben E-Mail-Anbieter wie WEB.DE - E-Mail-Adresse kostenlos, FreeMail, De-Mail & Nachrichten , GMX: E-Mail-Adresse, FreeMail, De-Mail & Nachrichten , Gmail oder T-Online solche Filter im Einsatz. Sie bewirken, dass ein Großteil der Spam-Mails erst gar nicht im persönlichen Postfach landet. Aber auch im eigenen E-Mail-Programm gibt es meist einen Spam-Filter, den man selbst trainieren kann.

Spam-Filter konfigurieren

Outlook: Spam-Filter in Outlook

T-Online: Spam-Filter in T-Online

GMX: Spam-Filter in GMX

web.de: Spam-Filter in Web.de

gmail: Spam-Filter in GMail

Spam-Filter trainieren

Hat man trotz Spam-Filter des Anbieters unerwünschte Mails im Posteingang, so kann man dies dem Spam-Filter des Mailprogramms „beibringen“. Man markiert eine Mail als „Spam“ oder „Junk“; dadurch wird sie in einen separaten Spam- oder Junk-Ordner verschoben. Das Mailprogramm merkt sich diese Entscheidung für die Zukunft: Kommt wieder eine Mail vom gleichen Absender, wird sie automatisch ebenfalls in den entsprechenden Ordner verschoben. Das Mailprogramm legt sich also eine Liste (Blacklist) mit unerwünschten Absendern an.

Eine Mail kennzeichnet man als Spam meist dadurch, dass man sie anwählt und entweder über eine Schaltfläche im E-Mail-Programm oder über einen Rechtsklick und das Kontextmenü einen Punkt wie „Spam“ oder „Als Junk markieren“ auswählt.

Die Filter können aber auch in die andere Richtung trainiert werden, indem E-Mails, die im Spam gelandet sind, künftig direkt im Eingang landen. Hier muss man die Markierung „Spam“ oder „Junk“ lösen und sie in den Eingang verschieben. Man kann den Absender auch direkt in die Whitelist eintragen. Schließlich ist nicht jede Werbe-E-Mail direkt unerwünscht.

Um einen Spam-Filter wirklich nachhaltig zu trainieren, braucht es etwa 1.000 E-Mails, die entsprechend markiert werden. Was viel klingt, sollte sich innerhalb weniger Monate aber bewerkstelligen lassen. Dafür sollte einfach bei jeder Überprüfung des E-Mail-Fachs auch kurz der Spam-Ordner durchgegangen werden und die entsprechenden Mails sortiert werden.

Fehler sind nicht ausgeschlossen

Alle Spam-Filter sind Programme, die auf der Basis von bestimmten Merkmalen ihre „Entscheidungen“ treffen. Und diese können auch falsch sein: So kann eine Spam-Mail nicht als solche erkannt werden und trotzdem im Posteingang landen – und auch der umgekehrte Fall ist möglich: Mails von Freunden oder Bekannten können als unerwünschte Post eingestuft werden und den Empfänger gar nicht oder nur verzögert erreichen – oder im Spam-Ordner landen. Letztendlich kann also nur ein Mensch, genaugenommen die Empfängerin oder der Empfänger der E-Mail, entscheiden, ob es sich wirklich um eine Spam-Mail handelt oder nicht.

Auch Mails von Freunden oder Bekannten können im Spam-Ordner landen. Es ist also ratsam, von Zeit zu Zeit einen Blick in diesen Ordner zu werfen. Es ist auch möglich, eine Liste mit „sicheren Empfängern“ (Whitelist) anzulegen.